Speisesalze

Salz fehlt in keiner Küche. Es ist ein fabelhaftes Gewürz. Die Meinungen, welches Salz am gesündesten ist, gehen auseinander. In den Menagen, welche auf den Tischen stehen, fehlt auf keinen Fall das Salz. Doch Salze werden noch in vielen anderen Bereichen verwendet. Vor allem im Altertum war es nicht nur eine wertvolle Handelsware, sondern war als Heilmittel unverzichtbar.

Geschichte des Salzes

Bereits im Altertum war bekannt, wie wertvoll Salz ist. Um Lebensmittel zu konservieren, setzen es schon die Babylonier ein. Vor allem am Mittelmeer wurde zeitig damit begonnen, Salz zu gewinnen. Es galt als begehrtes Handelsgut.

Um den Handel mit Salz auch in Europa, Arabien und im Fernen Osten betreiben zu können, wurden Straßen gebaut. An dieser Stelle soll die Via Salaria, eine der bekanntesten Salzstraßen angeführt werden.

Wie wertvoll Salz war, lässt sich daran ermessen, dass die römischen Legionäre es auf Zuteilung erhielten. Ihr Sold wurde zum Teil mit Sal (Salz) bezahlt. Daraus resultierte der Begriff Salarium, welcher sich später in Salär umwandelte.

Vor allem im tropischen Regenwald war Salz bis zum Anfang des Jahrhunderts extrem wertvoll. Salz wird auch als das weiße Gold der Antike bezeichnet. Da ist es nicht erstaunlich, dass sogar Kriege geführt wurden. Ein Beispiel ist der Salzkrieg unter dem römischen Kaiser (331 – 363 n. Chr.).

Gewinnung von Salz

Schon 1200 bis 400 v. Chr., in der sogenannten Hallstattzeit (Kulturepoche) begann man mit der Nutzung von Salzvorkommen.

Nutzung von Salz

Zunächst ein paar Worte zur Geschichte des Salzes und zur Volksheilkunde, die jahrtausendelang Salz für fast alle Belange des Lebens genutzt hat. Das Heilmittel wurde für Bäder und Fußbäder verwendet. Ferner war es bei der Wunddesinfektion und bei diversen Hauterkrankungen recht wirksam.

Im privaten Bereich jedoch hat Salz hauptsächlich Funktionen des Würzens und des Konservierens von Lebensmitteln.